Notfallkarte soll Leben retten

Ab sofort soll die sogenannte „Notfallkarte“ im Landkreis Nienburg Leben retten. Die kleine Faltkarte ist kostenfrei erhältlich und in einer Auflage von aktuell 60-tausend Stück verfügbar. Die Idee stammt vom Rehburger Seniorenbeirat und wurde von der Bollmanns Stiftung finanziert. In die kleine Karte können alle wichtigen medizinischen Informationen seines Besitzers eingetragen werden und somit im Notfall den Sanitätern und Ärzten lebenswichtige Hinweise geben. An der Kampagne beteiligen sich alle Blaulicht-Institutionen, sowie die Kommunen und die Helios-Krankenhäuser. ASB-Geschäftsführer Jens Sewohl erklärt:

 

Die Notfallkarte liegt vielerorts kostenfrei aus. Besonderer Tipp für ältere oder Menschen mit vielen medizinischen Sonderheiten: Füllen Sie die Karte gemeinsam mit Ihrem Hausarzt aus.

 

3 Gedanken zu „Notfallkarte soll Leben retten

  1. ….daß Projekt „Gesundheitskarte“ der Krankenkassen wurde aus „Datenschutzgründen“ aufgegeben, und die sind elektronisch geschützt….
    und dann soll so ein Stück Zettel besser sein

    1. Sehr geehrter Herr Kurt-Hi,
      die Gesundheitskarte und die Notfallkarte haben einen ganz unterschiedlichen Zweck und Einsatzbereich.
      In der Notfallkarte vermerken Sie persönlich Ihre wichtigsten gesundheitlichen Informationen, damit diese im NOTFALL schnell und übersichtlich für den Rettungsdienst, Ärzte und weiterbehandelnde Kliniken zur Verfügung stehen und damit Ihnen schnell(er) geholfen werden kann.
      Es geht dabei um eine rein persönliche Vorsorge für den Notfall. Sie selbst entscheiden, was Sie eintragen und was nicht. Die Karte bewahren Sie selbst auf und geben die Daten im Falle eines Notfalls z. B. an den Rettungsdienst weiter – dass würden Sie (oder ein Angehöriger) im Notfall ja auch verbal tun.
      Wenn Sie weitere Fragen dazu haben, wenden Sie sich gern an uns.
      Freundliche Grüße

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