Ehepaar Tonn besucht Berlin -Gespräch über ALS-Forschung mit Wahlkreisabgeordneten und Fachpolitikern

Vor kurzem war Günter Tonn mit seiner Ehefrau Irmgard auf Einladung von Marja-Liisa Völlers, Katja Keul und Maik Beermann im Bundestag zu Besuch.

 

Die drei Nienburger Bundestagsabgeordneten hatten Ende Februar 2018 die Schirmherrschaft für Günter Tonns große ALS-Spendengala in Marklohe übernommen. Weil die Abgeordneten noch mehr für Günter Tonn und seinen Kampf für die bessere Erforschung der Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) tun wollten, haben sie das Ehepaar Tonn nach Berlin zu einem Fachgespräch eingeladen. Die drei Wahlkreisabgeordneten haben aus ihren Bundestagsfraktionen jeweils die zuständige Fachpolitikerin bzw. den zuständigen Fachpolitiker zum Gespräch mitgebracht. Die SPD war vertreten durch René Röspel, Bündnis 90/Die Grünen durch Dr. Anna Christmann und die CDU durch Stefan Albani.

Marja-Liisa Völlers: „Günter Tonn setzt sich trotz fortgeschrittener Krankheit mit aller Kraft für die Spendensammlung zugunsten der ALS-Forschung ein. Nur weil wenige Menschen von einer Krankheit betroffen sind, darf die Erforschung der Erkrankung und möglicher Therapieformen nicht vernachlässigt werden! Ich hoffe, wir konnten Günter und seiner Frau mit dem Gespräch mit den Fachpolitikern und uns, dem Besuch der Plenarsitzung und der Reichstagskuppel eine Freude bereiten. Das ist unser Dankeschön für das herausragende Engagement eines ganz bewundernswerten Mannes!“.

Katja Keul: „Es hat mich sehr bewegt, welche Kräfte Herr Tonn aufbringt, um sich im Sinne zukünftiger Erkrankter für eine bessere Forschung und Versorgung einzusetzen. Für mich hat die Krankheit ALS in der Zukunft ein Gesicht und eine Geschichte.“

Maik Beermann: „2014 haben sich bei der ICE-Bucket-Challenge Tausende mit Eiswasser übergossen um auf die seltene, derzeit nicht heilbare, tödliche und gering erforschte Krankheit aufmerksam zu machen und so auch viele Spendergelder zur Erforschung gesammelt. Aber besonders wir als Politik sind gefordert zu handeln und zum einen mehr Geld in die Erforschung seltener Krankheiten zu investieren, als auch die Versorgung Betroffener unbürokratischer und würdevoller zu gestalten.“

Schreibe einen Kommentar