Busschule bei der Stadtbusgesellschaft Nienburg/Weser mbH

Sieben Klassen der Nienburger Grundschulen lernen Verhalten am und im Bus

Sieben dritte und vierte Klassen der Grundschule am Bach, Nordertorschule sowie
Leintorschule nahmen das Angebot der Stadtbusgesellschaft an und ließen sich in
Kooperation mit der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg zuerst in einem
theoretischen Teil in den Klassenräumen, danach in der Praxis am Bus schulen.

Dazu erwartete ein Stadtbus die Schülerinnen und Schüler an der den Schulen
nächstgelegenen Haltestelle. Zuerst konnten sie am Bus den „toten Winkel“ erforschen
und lernten, dass sie sich im Bereich der Reifen und Türen nicht zu nah am Bus
aufhalten sollen. Dann ging es ans Einsteigen. Freundlich wünschten alle dem Fahrer
einen guten Morgen, zeigten ihr Ticket und gingen nach hinten durch, damit die
Nachrückenden auch noch einen Platz bekamen. Der Bus fuhr los, unterwegs übten
sie beim Halt an einer Haltestelle nochmals das Ein- und Aussteigen. Mit einem
Schulranzen zeigte Herr Grünvogel von der Polizei, dass die Türen sich bei Berührung
sofort wieder öffnen, es also nicht passieren kann, dass jemand eingequetscht wird.

Dann kam der interessante Teil: der Fahrer bremste bei geringem Tempo abrupt ab.
Anhand eines vor der Heckbank platzierten Schulranzens wurde demonstriert, wieviel
Kraft bei nur geringer Geschwindigkeit am Werke ist, so dass der Ranzen nach vorn
fiel und durch den halben Bus rutschte. Danach mussten alle aufstehen und
versuchen, im fahrenden Bus ohne sich festzuhalten bei Lenkmanövern stehen zu
bleiben, was nicht so einfach war. An der Schule angekommen wurde nochmals der
Ausstieg geübt, wobei darauf geachtet wurde, nicht einfach herauszuspringen,
sondern vorher zu kontrollieren, ob sich ein anderer Verkehrsteilnehmer nähert.

Alle Schülerinnen und Schüler waren begeistert bei der Sache und werden sich sicher
bei der nächsten Busfahrt an das Gelernte erinnern.

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