Flächenbrände in Nendorf und Umgebung

Die anhaltende Trockenheit bringt mit sich, was niemand braucht. Ein erhöhtes Aufkommen von Flächenbränden und die stetig wachsende damit verbundene Gefahr für Mensch, Tier, Sachwerte und für die Natur.

 

Da viele Wald- und Flächenbrände durch Unachtsamkeit, Leichtsinn oder sogar Vorsatz verursacht werden, bitten die niedersächsischen Feuerwehren um folgendes:

– Keine Zigarettenkippen aus dem Auto zu werfen.

– Kein abflammen von Unkraut mit offener Flamme.

– Im Wald kein offenes Feuer zu machen und dort nicht zu grillen.

– Parken Sie ihr Auto nicht auf trockenem Gras. Der heiße Katalysator der            Abgasanlage (bis zu 800°C) kann das darunter liegende Gras entzünden.

– Parken Sie nur auf offiziellen Wald-Parkplätzen und versperren Sie nicht die Wege.

– Werfen Sie keine Glasflaschen in die Natur.

Weisen Sie Ihre Mitbürger auf eventuelles Fehlverhalten hin.

Wenn Sie ein Feuer entdecken, alarmieren Sie bitte die Feuerwehr unter der Rufnummer 112.

 

Im Bereich Müsleringen Hibben brannte in der letzten Woche eine Fläche von einem Hektar. Das Feuer entstand während Drescharbeiten auf dem Getreidefeld.

Die Feuerwehren Müsleringen, Hibben, Stolzenau, Nendorf und Frestorf konnten das Feuer mit drei wasserführenden Fahrzeugen und der Hilfe eines Landwirtes mit einer Scheibenegge rasch löschen. Im Einsatz waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Am Dienstag wurden die Feuerwehren Uchte, Nendorf, Frestorf, Stolzenau und Müsleringen um 14 Uhr, zu einem Flächenbrand in der Nendorfer Feldmarkt – Richtung Mörsen gerufen. Auf einem Acker hatte eine Großballenpresse zu brennen begonnen. Das Feuer griff schnell auf den Acker über. Das schnelle Eingreifen zweier Schlepper mit Scheibeneggen und der schnelle Angriff mit 5 wasserführenden Fahrzeugen verhinderten schlimmeres. Die zwei Hektar große Fläche befand sich auf einem untermoorigen Gebiet. Das veranlasste den Besitzer den Boden zu Grubbern, um ein weiterbrennen unter der Oberfläche zu verhindern.

Da schon viele Ballen fertig gepresst waren, brannte es in den hochverdichteten Ballen weiter. Erst ein Schlepper mit Frontlader, der die Ballen aufschütteln konnte brachte den gewünschten Erfolg bei den Löscharbeiten.

Die 37 Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle zum größten Teil nach 3 Stunden verlassen.

Die Feuerwehr Nendorf blieb bis in die frühen Abendstunden vor Ort.

Ein Mitglied der freiwilligen Feuerwehr wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den angeforderten Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus gebracht und stationär behandelt.

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