Landkreis bereitet elf junge Menschen auf Berufsalltag vor

Die Integration von Geflüchteten ist der Arbeitsauftrag für elf junge Menschen, die am 1. August ihren Dienst in verschiedenen Kommunen und beim Landkreis Nienburg begonnen haben. Insgesamt zehn Bundesfreiwilligendienstler (Bufdis) in Uchte, Marklohe, Rehburg-Loccum und beim Landkreis, ebenso wie eine Person, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Landkreis absolviert, sind jetzt drei Tage lang intensiv auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet worden.

Inhalt der Qualifizierung waren Themen, die auch der Ausbildung zur Integrationslotsin und –lotsen zugrunde liegen. Seminarleiterin Claudia Eckhardt vom Fachdienst Migration und Teilhabe des Landkreises informierte die jungen Freiwilligen auf dieser Grundlage über die aktuelle Gesetzeslage, über Integrationsmodelle und Integrationsprojekte im Landkreis Nienburg und thematisierte darüber hinaus Anforderungen an das Ehrenamt sowie den Bereich der Selbstreflexion.

Über die Arbeit der Ausländerbehörde referierte anschaulich Astrid Barg und über die Arbeit des Sozialamtes Swen Uwe Glöckner. Franziska Gorgas berichtete über das Aufgabenfeld der Migrationsberatung der AWO. Da einige Bufdis an Schulen des Landkreises – der BBS, der OBS Marklohe, Hoya, Steimbke und der Hauptschule Liebenau – arbeiten, stieß auch der Bericht des Bildungskoordinators Florian Moriz Becker auf reges Interesse. Mit einem Besuch der Jugendwerkstatt des Landkreises, um das sogenannte BASIS-Projekt für Geflüchtete bis 27 Jahren kennen zu lernen, endete die dreitägige Qualifizierung für die elf Freiwilligen. Die Ausbildung wurde vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gefördert.

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