Wenn Sterben in der Familie ein Thema wird

Zum Leben gehört die Geburt eines neuen kleinen Wesens, aber leider auch der Tod. Einige verdrängen das Thema Sterben, dabei ist es etwas ganz Natürliches.

Das „DASEIN-Hospiz“ in Nienburg möchte die ganze Thematik rund um Krankheit, Sterben, Tod und Trauer enttabuisieren, indem sie aufklären und ihre Hospizarbeit vorstellen. Aylin Habel war beim „DASEIN-Hospiz“ vor Ort und hat mit der Koordinatorin Ilona Romaus und der stellvertretenden Vorsitzenden Heide Meyerholz über ihre Arbeit gesprochen.

Das „DASEIN-Hospiz“ als erste Anlaufstelle

Die Arbeit des „DASEIN-Hospiz“ wird überwiegend von Ehrenamtlichen übernommen. Circa zwei bis fünf Stunden pro Woche nimmt ihre Arbeit in Anspruch.

Warum wird Tod in unserer Gesellschaft tabuisiert und wie verarbeiten die Begleiter und Begleiterinnen ihre Arbeit?

Jeder/Jede hat den Wunsch ein langes glückliches Leben zu führen. Dieses Glück hat leider nicht jeder/jede. Wenn das Kind schwerkrank ist oder einen Unfall hatte, ist dies sehr schwer für Familie und Angehörige. Auch hier unterstützt das „DASEIN-Hospiz“ mit der Kinderhospizarbeit.

Kinderhospizarbeit und Trauerbegleitung

Die Hospizarbeit soll ein Sterben in Würde ermöglichen, in dem Schmerzen genommen werden. Aber was ist, wenn die Palliativmedizin für einen persönlich nicht mehr ausreicht und man den Wunsch äußert zu Sterben. In Deutschland gibt es keine aktive, sondern die passive Sterbehilfe. Wie sieht das Team des „DASEIN-Hospiz“ die verschiedenen Regelungen der Sterbehilfe?

Sterbehilfe

Info: Aktive Sterbehilfe: Gezielte Herbeiführung des Todes auf Wunsch des Betroffenen Passive Sterbehilfe: Verzicht oder Abbruch von lebensverlängernden Maßnahmen Assistierter Suizid: Selbsttötung mit Hilfe einer Person, die ein Mittel zur Selbsttötung bereitstellt